Die Kraft der Elemente

Umweltfreundlichen Energiequellen widmet RWE, eines der größten Versorgungsunternehmen Deutschlands, schon lange seine besondere Aufmerksamkeit. Seit Februar 2008 ist der Stellenwert der erneuerbaren Energien im Essener Energiekonzern noch einmal deutlich gestiegen - durch die Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft. In der „RWE Innogy“ sind seither die Kompetenzen, Kraftwerke und sonstigen Aktivitäten rund um das Thema erneuerbare Energien gebündelt.

RWE Innogy plant, errichtet und betreibt Anlagen für regenerative Stromerzeugung und Energiegewinnung. Über 1.200 Megawatt (MW) Kraftwerksleistung betreibt RWE Innogy derzeit schon auf der Basis von Windenergie ,Wasserkraft und Biomasse. Tendenz steigend.
Mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr will RWE in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. „Bis zum Jahr 2012 wollen wir unsere Kapazitäten auf Basis erneuerbarer Energien auf rund 4.500 Megawatt vervierfachen“, betont Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, CEO von RWE Innogy: „Und bis 2020 haben wir uns sogar vorgenommen, über 10.000 Megawatt zu erreichen.“

Im Fokus des jungen Unternehmens stehen dabei insbesondere Windkraft-Anlagen im europäischen On- und Offshore-Bereich. Vahrenholt: „Der Grund dafür ist klar - Windenergie ist auf dem besten Wege, ohne Förderung wettbewerbsfähig zu werden.“ Wachsen will RWE Innogy aber auch in den Bereichen Wasserkraft und Biomasse.

So will das Unternehmen seine Strom- und Wärmeerzeugung aus Holz bis 2011 beinahe verfünffachen auf dann 600 MWel (elektrisch) und 1.600 MWth (thermisch). Um zusätzlich CO2-neutralen Brennstoff zu gewinnen baut die RWE-Tochter unter Beachtung der Nachhaltigkeit Bäume, wie Pappeln, Weiden und Robinien in eigenen Energieholzplantagen an.  Bis 2012 sollen bis zu 10.000 Hektar Fläche bepflanzt sein – mit insgesamt rund 75 Millionen Bäumen. Die Plantagen werden bewußt nur auf ertragsschwachen Böden angelegt, die zum Anbau von Lebensmitteln nur begrenzt oder nicht geeignet sind. Die ersten Setzlinge wachsen derzeit bereits in sogenannten Mutterquartieren heran. 

Darüber hinaus beschäftigt sich das Vorzeigeunternehmen intensiv mit neuen Technologien, wie Meeres- oder Gezeitenkraftwerken oder der in unseren Breitengraden noch sehr jungen Tiefengeothermie und plant sowie betreibt die entsprechenden Anlagen. Aber RWE Innogy geht noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen investiert in junge Firmen, die überzeugende Technologien zur CO2-neutralen Energieerzeugung entwickelt haben. Jüngstes Beispiel ist ein Hersteller von kleinen Windrädern zur dezentralen Stromversorung von Wohngebieten. Rund 50 Millionen Euro stehen dem Venture Capital Bereich insgesamt jährlich zur Verfügung.

 „Unser Ziel ist“, sagt Vahrenholt, „RWE Innogy zu einer treibenden Kraft für Zukunftstechnologien in Deutschland und Europa zu machen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, den Ausstoß von CO2 nachhaltig zu senken.“

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Gegründet 1898, ist RWE der größte Stromerzeuger in Deutschland63.500 Mitarbeiter versorgen 20 Millionen Kunden  mit Strom und 10 Millionen Kunden mit Gas. Im Geschäftsjahr 2007 hat der Energiekonzern einen Umsatz von 42,55 Milliarden Euro erwirtschaftet.